• Sie wollen Konflikte schnell und kostengünstig lösen?

  

  • Sie möchten Ihre Trennung oder Ehescheidung – vor allem zum Wohle Ihrer Kinder - regeln?

 

  • Sie wollen Konflikte in der Familie so regeln, dass Sie sich weiterhin in die Augen sehen können?

 

  • Sie wollen Konflikte im Unternehmen oder am Arbeitsplatz bewältigen?

 

   

Dann kann Mediation für Sie ein Konfliktlösungsmodell sein .... 

 

 

Was ist Mediation?

  

Kurzantwort:         

 

Wenn zwei sich streiten  ...  vermittelt der Dritte

 

Ausführliche Antwort:

 

Mediation bedeutet...

 

  • ...„Verhandeln statt Streiten“

 

  • ...verfolgt „Win-Win-Lösungen"    (d.h. jede Partei erzielt einen Erfolg)

 

  • ...soll verhindern, dass Konfliktparteien in der Hitze der Auseinandersetzungen ihre Beziehungen abbrechen

 

  • ...wird dann gebraucht, wenn die Sach-Ebenen durch Beziehungs-Aspekte blockiert werden

 

  • ...setzt voraus, dass beide Gesprächsparteien trotz gegensätzlicher Positionen an einer Lösung interessiert sind und der Mediator als neutrale Instanz akzeptiert ist

 

  • ...stärkt die Selbstverantwortung, fördert die Dialogbereitschaft, Kooperations- und Gestaltungsfähigkeit, um tragfähige Verständigungslösungen zu entwickeln und zu bewerten

 

  • ...berücksichtigt die unterschiedlichen Interessenlagen von zwei oder mehr Beteiligten in einer Konfliktsituation

 

  • ...sucht gemeinsam nach Problemlösungen, die für beide Parteien Vorteile bieten

 

  • ...soll zu einer dauerhaften und tragfähigen Lösung führen

 

  • ...bewährt sich besonders in komplexen Situationen bei ...

 

■         ... Familienkonflikten:

·     Trennung und Scheidung

·      Umgangsrecht nicht verheirateter Eltern

·     Erbstreitigkeiten

 

■         ... Schulischen Konflikten:

·      Schüler-Lehrer-Konflikte

·     Eltern-Lehrer-Konflikte

·     Schüler-Schüler-Konflikte

 

■         ... Wirtschafts- und Arbeitskonflikten:

·       Mitarbeiterkonflikte

·     Konflikte mit Kunden oder Zuliefern

 

 

Was tut der Mediator?

 

  • Der Mediator trägt die Verantwortung für den Ablauf des Verfahrens

 

  • Er ist allparteilich, sorgt für die Einhaltung der  Regeln in einer dem Vorgang angemessenen Gesprächsatmosphäre.

 

  • Allparteilichkeit heißt, dass der Mediator beide Seiten gleich behandelt.

 

  • Die Lösung wird nicht vom Mediator erarbeitet, sondern von den Parteien. Nur diese sind auch für die Lösung verantwortlich!

 

  • Der Mediator ist nicht zuständig für Gerechtigkeit

 

  • Er schafft die Voraussetzungen dafür, dass Konfliktparteien zu einer Lösung kommen, die in ihren Augen als gerecht (fair) empfunden wird und damit ihrem Gerechtigkeitssystem entspricht.

 

  • Natürlich kann dies nicht im „rechtsfreien“ Raum und damit nicht ganz unabhängig vom juristischen System geschehen.

 

  • Er achtet darauf, dass vor Abschluss von schriftlichen Vereinbarungen die Parteien den Entwurf durch Berater prüfen lassen.

 

 

 

Wie verläuft eine Mediation?

 

 

1. Mediationsbasis festlegen

 

      Kontakt zwischen Mediator und Parteien herstellen

 

■      Verfahren der Mediation darstellen

 

■      Eignung des Konflikts für die Mediation abschätzen

 

■      Grundregeln/Vertrauensregeln verhandeln

 

■      Vertraulichkeit sichern

 

■      Beschlussfassung, dass Mediation durchgeführt wird

 

2. Konflikt darstellen

 

      Parteien stellen den Sachverhalt aus ihrer Sicht dar

 

■      Übereinstimmung und Dissens feststellen

 

■      Entscheidungserhebliche Tatsachen offen legen

 

■      Zu lösende Streitfragen ordnen

 

■      Abbau der emotionsgeladenen Stimmung

 

3. Konfliktfelder bearbeiten

 

      Unterschiedliche Sichtweisen verstehen

 

■      Gegenseitiges Verständnis für Konfliktpartner fördern

 

■      Interessen und Bedürfnisse klären

 

■      Von Beschwerden zu Zielen finden

 

■      Blickwinkel Zukunft!

 

4. Wahlmöglichkeiten erarbeiten

  

■      Lösungsideen sammeln

 

■      Optionen bewerten

 

■      Optionen mit Interessen und Bedürfnissen abgleichen

 

■      Beste Lösung auswählen und verhandeln

 

■      Realitätstauglichkeit der Lösung prüfen

 

■      Vergleich der Lösung mit einer potentiellen gerichtlichen Lösung

 

■      Protokoll, bei dem die verhandelte Lösung beschrieben ist.

 

5. Vertrag schließen

 

■      Entwurf durch Berater prüfen lassen

 

■      Vertrag von Rechtsanwälten gestalten lassen

 

■      Vertrag abschließen und ggf. beurteilen lassen

 

■      Vertragsinhalte durch Parteien umsetzen

 

6. Nachbetreuung

 

■      Von einmaliger Nachsorge (z.B. Telefonat)

 

■      Bis längerfristiger Betreuung

 

 

 

       Die Kosten des Verfahrens tragen beide Konfliktparteien.

 

 

Die Höhe der Kosten für den Mediator richtet sich nach dem notwendigen Aufwand.

   
© Psychotherapeutische Praxis Werner Hauer